Montag, 15. August 2011

Schau mir in die Augen, Welpe.

Ich habe heute einen super interessanten Artikel mit dem Titel „Wie Hunde und Tauben Menschen erkennen“ in der Welt Online gelesen, dessen Inhalt ich Euch nicht vorenthalten möchte. Erstaunlich fand ich, dass Hunde die Gesichter ihres Besitzers auf Fotos identifizieren können. Selbst Primaten schaffen dies nicht. Hilfreich könnte dies für die Polizei sein, wenn wieder süße Vierbeiner in der Ferienzeit von Tierquälern ausgesetzt werden. Wuffi könnte somit sein Herrchen oder Frauchen auf einem Fahndungsfoto ausfindig machen. Interessant ist auch das Verhalten des Hundes, wenn man ihm ein Porträt des Besitzers unter unbekannten Gesichtern vor die Nase hält. Jeder würde denken, dass er das Bild nur so abschleckert, aber genau das Gegenteil passiert. Er lässt es links liegen und schenkt den Gesichtern, die er nicht kennt, Beachtung. Neue Dinge sind ja auch viel interessanter.

Noch heute als Ratten der Lüfte verschrieen, erkennt man mehr und mehr die außergewöhnlichen Fähigkeiten dieser Flugpiraten. D
ie uns nur zu gut bekannten Stadttauben prägen sich menschliche Gesichter genauso ein, wie es auch die Hunde tun. Dies fanden Forscher in einem Experiment Anfang Juli in Paris heraus. Zwei Forscher zogen sich verschiedenfarbige Kittel an und fütterten die Tauben im Stadtpark. Einer von Beiden ließ dabei die Tauben fressen, der andere verjagte sie. Es stellte sich heraus, dass selbst durch ständig wechselnde Kleidung die Tauben demjenigen auswichen, der sie vorher immer verjagt hatte, obwohl er dies gar nicht weiter tat. Somit war klar, dass sich die Tauben nur an den Gesichtern orientierten.

Anders sieht es bei Pferden aus. Sie orientieren sich an Schlüsselreizen, wie Gerüche oder Geräusche. Pferde erkennen die Mitglieder einer Herde am Wiehern. Ihre Vertrauensperson am Schritt und an der bekannten Stimme.

Besonders die Körpersprache nimmt in der Mensch-Tier-Begegnung eine große Rolle ein. In zahlreichen Tests wurde bewiesen, dass vor allem der Hund Hinweise des Menschen deuten kann. So verstehen Welpen was es bedeutet, wenn der Mensch mit dem Finger auf einen Becher zeigt unter dem Futter versteckt ist. Wölfe und Affen, die ebenfalls den gleichen Test absolviert haben, verstanden dies nicht. Der Hund gibt sogar über sein Erbgut Wissen weiter, welches er erlernt hat. Da können wir als Mensch nur staunen, denn wir müssen immer wieder aufs Neue lernen was unser Vierbeiner uns sagen möchte.

Quelle: Wie-Hunde-und-Tauben-Menschen-erkennen

^besi

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Kommentar veröffentlichen